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In der heutigen Nacht meldete ein Bürger um 01:01 eine leblose Person im Hachinger Bach. Daraufhin beorderte die Feuerwehrleitstelle ein Großaufgebot an Rettungskräften unter dem Stichwort "Wasserrettung Person in Gefahr" zur Einsatzstelle in Unterbiberg. Aufgrund der unklaren Lage wurde zusammen mit der Freiwillige Feuerwehr Unterbiberg, Kreisbrandinspektion München, Feuerwehr MünchenFreiwillige Feuerwehr Taufkirchen, Polizei und Rettungsdienst nach der Person gesucht. Zusätzlich wurde die DLRG als zuständige Wasserrettungseinheit alarmiert. Noch während der laufenden Suche erreichte die Leitstelle ein identischer Notruf an derselben Örtlichkeit. Nach ca 1,5h wurde die Suche erfolglos eingestellt. Polizeiliche Ermittlungen zeigten, dass der Notruf von einer betrunkenen Person bößwillig abgesetzt wurde.

Wenige Stunden später schrillten die Melder um 06:01 wieder als ein automatischer Melder einer Brandmeldeanlage in einem Bürogebäude in Unterbiberg anschlug.Hier konnten glücklicherweise nach kurzer Zeit alle Kräfte wieder abrücken.

An Schlaf war nun für den Großteil unserer Mannschaft nicht mehr zu denken und wir gingen unserer regulären Arbeit nach.

Wer in böswilliger Absicht einen Notruf absetzt, macht sich strafbar. Ihm droht eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr (145 StGB: Mißbrauch von Notrufen). Darüber hinaus muss er die Kosten des Einsatzes tragen. Diese können schnell im 5-stelligen Bereich liegen. Wer hingegen davon ausgeht, dass tatsächlich ein Notfall vorliegt hat nichts zu befürchten - selbst wenn sich später herausstellt, dass er sich getäuscht hat. Wenn sie also tatsächlich fürchten, dass jemand in Not sein könnte, schrecken Sie nicht davor zurück, einen Notruf abzusetzen.

Unter folgendem Link finden Sie den Artikel des Münchner Merkur