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Die starken Regenfälle der vergangenen Tage ließen selbst den im Bereich des Unterbiberger Ortsgebiets normalerweise unkritischen Hachinger Bach ansteigen. In Folge einer bereits am vergangenen Freitag erfolgten Begehung durch Vertreter der Gemeinde und den zuständigen Flussmeister, veranlasste dieser umgehend die Einleitung des Bachs in die Versickerungsanlage zwischen Unterhaching und Unterbiberg. Da sich die Wetterlage allerdings weiter zuspitzte war gegen Sonntagmittag nicht mehr auszuschließen, dass der Bach im Ortskern von Unterbiberg trotzdem überläuft. Vorsorglich wurden durch die Feuerwehren Neu- und Unterbiberg etwa 650 Sandsäcke an einer profisorischen Abfüllanlage abgefüllt und teils am Bach vor Ort auf Paletten gelagert. Bisher kamen sie jedoch nicht zum Einsatz.

Während dessen lief jedoch das Regenwassersammelbecken einer Gärtnerei über und drohte, die Zwergerstraße in Unterbiberg zu fluten. Mit einer leistungsstarken Tauchpumpe konnte das Wasser in eine naheliegende Baugrube umgepumpt werden.

Ungleich extremer ist die Situation in Rosenheim, wo es zu einem Dammbruch im Stadtbereich kam. Die dort schon längere Zeit im Einsatz befindlichen Hilfskräfte hätten einen drohenden weiteren Dammbruch materiell und physisch nicht mehr stemmen können. Die dortige Einsatzleitung des Katastrophenschutzes entschied sich in der Nacht zum Montag deshalb, weitere Hilfskräfte mit Booten aus dem Landkreis München auf Bereitschaft nachzufordern, um im Bedarfsfall schnell weitere Bereiche evakuieren zu können. Gegen etwa halb 2 Uhr nachts machten sich 29 Einsatzkräfte mit 9 Booten aus verschiedenen Landkreisfeuerwehren vom Sammelpunkt Brunnthal aus auf den Weg. Darunter vier Mann der FF Neubiberg mit dem Wasserrettungsboot der Betriebsfeuerwehr Infineon Unterbiberg. Da die als kritisch eingestuften Dämme hielten, konnten die Hilfskräfte gegen 9 Uhr morgens wieder abrücken.